Narn i Eryn Galen - Geschichten des Grünen Waldes

Die Jagt

Hochdei 11 Tag des Rethe 2947


Das neue Abenteuer begann, als Grünblatt Randur um eine nächtliche Jagt im Wald bat. Nachdem man sich im Winter angefreundet hatte, wollte sie testen ob er auch ein so guter Jäger wie Barde war. Kurz nach dem Wachenwechsel begannen sie die Jagt. Schnell fanden sie ein großes Wildschwein, doch schnell wurde klar, dass es bereits verletzt worden war. Zu der beiden Schrecken fanden sie einen orkischen Pfeil in der Seite des Tieres. Mutig folgten sie der blutigen Spur des Tieres zu einem kleinen Ausläufer des Anduin, der bis in den Wald hinein lief. Was sie fanden waren mehr Orkpfeil in einem gestrandeten Boot und zwei toten Beorningern. Grünblatt konnte einen der beiden sofort als Meroveck den Starken identifizieren. Die rechte Hand von Beorn. Schnell fanden sie Spuren einer dritten Person, die anscheinen gefesselt im Boot gesessen haben musste. Die Fesseln waren durchtrennt im Boot, und die Spur des Flüchtigen führten zu einem Toten Ork an der gegenüberligenden Uferseite.
Nach Rücksprache mit Randurs Freunden und dem Jarl der Waldmenschen beschloss man dem Flüchtigen zu folgen. Wie es schien, handelte es sich um einen Mörder aus Beorns Reich, der vor Gericht gestellt werden sollte. Sein Name war Oderic. Beorn forderte die Gefährten auf mit dem Körper von Merovech und seinem toten Gefährten zu Beorns Hallen zu reisen um dort an der Beerdigung teilzunehmen. Man wolle beschließen wie nun weiter zu verfahren sei. Die Gruppe aber entschied Oderic zu verfolgen, bevor seine Spur kalt war. Noch am selben Abend brach die Gruppe auf und folgte, dank Avina und dem Jäger, der Spur ohne Probleme.
Mit leichtem Gepäck und eisernem Willen kamen sie hervorragend voran und liefen die Nacht und den Tag hindurch durch die Felder des Anduintals. Am nächsten Abend erreichten sie ein kleines Gehöfft, wo sie von einem Bauern aufgenommen wurden. Dieser erzählte von einem netten jungen Mann, der sein Namen nicht verraten wollte. Er sei am Morgen aufgebrochen ohne sich zu verabschieden. Er habe jedoch etwas Geld dagelassen. Trotz dieser Nachricht mussten die Gefährten eine Nacht ruhen. Doch schon am nächsten Tag brachen sie auf. Ohne Probleme konnten sie die Spur wiederfinden und folgten ihr.


Monendei, 14. Tag des Rethe
Die Verfolgung des Oderic führte die Gefährten wieder zurück in die Nähe der Halle der Waldmenschen. Noch immer in Beorns Land erreichten sie Steinfurth. Eine alte Festung an einer baufälligen bzw. kaputten Furt am Anduin. Bereits als sie näher kamen erkannte Vidrak wie Baufällig die ganze Befestigung wirklich ist. Die Stadtmauern waren kaum mehr als eine Ruine mit großen zusammengefallenen Türmen.
Nach anfänglichen Probleme mit der Torwache, betraten die Gefährten die Stadt. Unter mistrauischen Blicken wurden sie zum Langhaus der Stadt geführt. Das Langhaus, klein aber gut in Schuss, bietet ein schimmer von einer Ahnung, wie die Stadt früher einmal gewesen sein musste.  Nach kurzer Wartezeit wurden die Gefährten von dem Ältestenrat des Dorfes begrüßt. Eine große Frau, mit Ernstem Blick, stellte sich als Ava vor. Die Sprecherin des Dorfes. Neben ihr stark gebäugt stand ihr Vater Hartwulf, gebäugt auf einem Stock und schwer Atmend. Schnell begleitete sie ihn zu einem Stuhl. Der dritte im Bunde war ein junger Mann mit einem zu großen Schwert für seine Größe. Willifred der Krieger des Dorfes, so stellte Ava ihn vor. Auf Oderic angesprochen stelltAva ohne Umschweife klar, dass sie nicht wisse wo der Junge sei. Man habe ihm Merovech übergeben. Er sei freiwillig mit ihm mitgegangen. Wenn er nun geflohen sei, so wisse sie von nichts. Nach ein paar wohlmeinenden Worten Filiberts gab Ava Preis was geschehen war. Oderic habe Rathfic, den Mann seiner Schwester Brunhild, ermordet.  Der alte Helmgut, Vater von Brunhild, habe Oderic aufgenommen und für ihn gesorgt, als dieser ohne Eltern ins Dorf gekommen war. Eigentlich sollte Oderic der erste Krieger des Dorfes werden, doch nach seiner Tat war dies natürlich nicht Möglich. Die Menschen vermuten er habe Rathfic aus Eifersucht getötet, der er wollte die Schmiede von Helmgut erben. Mehr könne sie nicht sagen.
Erst Vidraks bemühungen um den Zustand der Stadt führten zu einem freundlicheren Verhalten von Ava. Sie erlaubte ihnen in der Stadt Oderic zu suchen, bat jedoch darum in Lebend zu Beorn zu bringen.
Die Dorfbewohner konnten keine weiteren Informationen liefern. Schließlich fanden sie Brunhild, die Randur offenbarte, dass Rathfic kein guter Ehemann gewesen war. Er habe sie geschlagen und Oderic habe sie nur verteidigt. Inständig bat sie, dass man Oderic helfe. Beorn würde ihn sicher hinrichten lassen. Er dulde solche Verbrechen nicht, aus welchen Gründen sie auch immer geschehen waren.
Untergebracht im Langhaus überlegten die Gefährten was nun zu tun sei. Am nächsten Tag wollten sie noch einmal mit Brunhilde und Ava sprechen. Die Geschichten passten nicht. Doch wer log und wer nicht konnte nicht mehr in dieser Nacht geklärt werden.

 

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Namo

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